Konstitutionsprobe

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Konstitutionsprobe 2018-01-10T01:13:36+00:00

KONSTITUTIONSPROBE

Die Höhe des Konstitutionsattributes bestimmt, wie viele Würfel für diese Probe zur Verfügung stehen. Der Mindestwurf errechnet sich aus dem Powerniveau des Angriffs minus der effektiven Panzerung des Ziels. Effektive Panzerung ist die normale Panzerung der Rüstung modifiziert durch eventuelles erfolgreiches Manöver auf Schwachstelle.

Es sind jeweils zwei Erfolge notwendig, um das Schadensniveau um eine Stufe zu senken, unabhängig davon ob der Angreifer noch einen Erfolg übrig hatte. Vier Erfolge sind für eine weitere Senkung notwendig usw. (siehe Tabelle).

 

Tabelle: Benötigte Erfolge um das Schadensniveau zu senken

Benötigte Erfolge zur Senkung auf ein niedrigeres Schadensniveau
erlittener Schaden T-Schaden S-Schaden M-Schaden L-Schaden Kein Schaden
T-Schaden 2 4 6 8
S-Schaden 2 4 6
M-Schaden 2 4
L-Schaden 2

Beispiel:

Der Grundschaden des Goblins beträgt 12M (Stärke 7 + 5M für den Krummsäbel), wovon noch der Rüstwert der Kettenrüstung von 8 abgezogen wird. Somit bleiben 4M netto, gäähn. Gordok würfelt beiläufig mit seiner Konstitution von 8 und welch Wunder er schafft die vier Erfolge, um keinen Schaden zu bekommen, locker: 11,11,10,10,6,6,4,3.

Ob der Gobblin wohl genauso viel Glück hat? Der Rüstschutz beträgt 0, Gordoks Schaden beläuft sich auf netto 15S (Grundschaden Stärke 9+6M der Waffe, bei vier Erfolgen = 15 S). Die Konstitution des Gobblins ist 5, es können also maximal 5 Erfolge fallen, wodurch bestenfalls ein L-Schaden übrig bliebe, wohlgemerkt gegen 15! Aber schau´n wir mal; der SL wirft sein ganzes Karma in den Wurf und erzielt eine 11,6,6,5,3 – was keinem Erfolg entspricht. Gordok hat somit einen S-Schaden (= 42 Schadenskästchen) verursacht. Der Goblin darf dann also mit einem Modifikator von +1 weiterkämpfen.

Die Auswirkungen des Schadens den ein Charakter erhält werden in Kapitel 9 ausführlich erklärt.